Hallo allerseits,
heute ein kurzer Blogeintrag zum Thema Rad-Defekt - insbesondere dem Klassiker "Plattfuss" - und wie ich Zeit und Nerven sparen kann... Wir kennen die Bilder von am Straßenrand stehenden Triathleten, den entnervten, teils hilflosen Blicken und zittrigen Händen. Vielleicht hat es euch auch schon mal getroffen?
Wenn nicht, Glück gehabt. Somit steigt die Warscheinlichkeit für euch mit jedem Wettkampf :-)
Ich setze voraus, dass jeder schonmal einen Reifen gewechselt hat...?
Nein...? Dann aber los - und zwar mit Stoppuhr! ...und zwar jetzt!
...
Zurück? Gut. Und? Schnell?
SCHLAUCHREIFEN: Schlauch nicht runter bekommen? Oder nur mit sehr großer Anstrengung? ...und heute waren eure Hände noch nichtmal geschwitzt oder einge(sonnen)cremt.
Tipp: An der dem Ventil gegenüberliegende Stelle (wo man für gewöhnlich den kapputten Reifen runter reisst), einfach das Kittbett 2-3cm weglassen. Oder entsprechend das Klebe-Tape. Die 2-3cm ändern absolut nichts an der Haltbarkeit des Schlauchs auf der Felge und ihr könnt aber super den Reifen greifen und abziehen! (Wer kennt noch die Bilder von Norman Stadler auf Hawaii, fluchend, weinend...mit dem Stöckchen an der Felge popelnd?)
Ach ja - und den Ersatzschlauch natürlich Tage vorher auf einer Ersatzfelge mit hohem Reifendruck vordehnen!!!
DRAHTREIFEN: Prinzipiell einfacher zu wechseln - deswegen gilt der Tipp hier einem anderen Detail - dem Ventilloch in der Felge. Eben war's noch da und nun isses schon wieder weg! Ich hätte schwören können eben war's noch da...?! *fummel* *fummel* *such* *such*
Tipp: Einfach an den beiden Speichen zw. denen das Ventilloch liegt mit auffälligem Lackstift oder Klebeband markieren!!! Glaubt's mir...es spart unglaublich viel Zeit!
ALLGEMEINE TIPPS: Benutzt Ihr Druckpatronen, so könnt ihr sie getrost bereits vor Beginn des Rennens anstechen - die Pumpköpfe halten den Druck auf jeden Fall für die Dauer eures Wettkampfs. ...wer will schon mit vorgenannten zittrigen und schwitzigen Händen die Druckpatrone aus dem dafür vorgesehenen Gewinde am Flaschenhalter (oder sonstwo) rausschrauben?
Kleines Handtuch/Waschlappen mitnehmen. Schweiss abwischen (keine Tränen), ölige Hände im Anschluss säubern - oder gleich Einmalhandschuhe (geringeres Packmaß & "Gewicht").
Das soll's erstmal gewesen sein. Allen einen defektfreien Wettkampf am WE beim Ironman Frankfurt!
Haut rein!
Michael
Michael Port - Inhaber ONETOONE PersonalTraining - A-Lizenz Trainer Langdistanz Leistungssport (DOSB / DTU) - B-Lizenz Trainer Langdistanz Leistungssport (DOSB / DTU) - C-Lizenz Triathlon Trainer (HTV / DTU)
Dienstag, 1. Juli 2014
Freitag, 27. Juni 2014
Verhalten die letzten 2-3 Tage vor dem Wettkampf
Hallo alle miteinander,
heute ein sehr kurzer Blog-Eintrag aus gegebenem Anlass. Die großen Langdistanz Wettkämpfe stehen vor der Tür und der ein oder andere Neuling fragte mich was er denn tun müsse um NICHT mehr krank zu werden bzw. einen Infekt o.Ä. zu bekommen.
Nun, da man sich nicht komplett hermetisch abriegeln kann und sollte bzw. völlig "keimfrei" leben kann ist es sicherlich immer möglich sich noch etwas einzufangen. Wenn dem so sein sollte, dann Ruhe bewahren, ausruhen und wieder gesund werden. Insbesondere die Starter beim IM Frankfurt sollten bereits mitten in der Taperingphase sein und dort wird man ohnehin nur noch besser durch reduziertes Training und Ruhe.
Viel wichtiger ist es an den 2-3 Vor-Wettkampftagen folgende Dinge zu beachten - auch wenn es für die First-Timer schwer sein sollte:
heute ein sehr kurzer Blog-Eintrag aus gegebenem Anlass. Die großen Langdistanz Wettkämpfe stehen vor der Tür und der ein oder andere Neuling fragte mich was er denn tun müsse um NICHT mehr krank zu werden bzw. einen Infekt o.Ä. zu bekommen.
Nun, da man sich nicht komplett hermetisch abriegeln kann und sollte bzw. völlig "keimfrei" leben kann ist es sicherlich immer möglich sich noch etwas einzufangen. Wenn dem so sein sollte, dann Ruhe bewahren, ausruhen und wieder gesund werden. Insbesondere die Starter beim IM Frankfurt sollten bereits mitten in der Taperingphase sein und dort wird man ohnehin nur noch besser durch reduziertes Training und Ruhe.
Viel wichtiger ist es an den 2-3 Vor-Wettkampftagen folgende Dinge zu beachten - auch wenn es für die First-Timer schwer sein sollte:
- vermeidet große Menschenmengen
- Startunterlagen abholen und direkt wieder nach Hause
- (Athleten)Messebesuch vermeiden - ihr habt doch eh schon alles?!
- WK Besprechung teilnehmen und direkt wieder nach Hause
- vermeidet öffentliche Verkehrsmittel
- die Wahrscheinlichkeit dass jemand "krankes" neben einem sitzt ist definitiv gegeben
- vermeidet klimatisierte Räume
Sonntag, 8. Juni 2014
Training der mentalen Stärke wichtig...!
Hallo an alle Sportbegeisterten und Bewegungsenthusiasten,
heute möchte ich ein paar Zeilen/Gedanken zum Thema mentales Training bzw. mentale Trainingsmethoden loswerden. GANZ WICHTIG ...es geht mir dabei NICHT um klassisches Motivationstraining, sondern absolut nur um die mentale (Teil)Komponente in Training und Wettkampf. ...die WK Saison ist bereits im Gange und die großen Events nähern sich mit riesen Schritten!
...Mittlerweile ist quasi alles im physischen Bereich messbar: Herzfrequenz, VO2(max), Kilometerleistung, Geschwindigkeit, Steigungsprozente, Schnitt, Höhenmeter, Trittfrequenz, Schrittfrequenz, Zugfrequenz, Laktat, Temperatur, Atemfrequenz, Steigungsgeschwindigkeit, Windschlüpfrigkeit, Kalorien, Ebbe/Flut und was weiss ich noch alles...
...wir trainineren Intervalle, extensiv, intensiv, regenrativ, Dauerläufe, Tempoläufe, Bergläufe, Overspeed Training, Steigerungsläufe, Crecendo, Decrecendo, mit und ohne Paddles, 3er- 4er- 5er-Zug, MTB, RR, TT, Kraft-mit-Rad (ok - spezielles Thema), schnell, langsam...schlicht gesagt: Furz-und-Feuerstein...
Alles gut und richtig - vernächlässigen aber meiner Meinung nach zu oft, welch' große Rolle "der Kopf" spielt! Die Wichtigkeit der mentalen Stärke/Härte nimmt mit zunehmender Dauer der Wettkampfdistanz gefühlt exponentiell zu...und das sollte man im Training abbilden!
Eine starke Physis steht auf einem mentalen Fundament!!!
Beispiel "gerade Strecke": Geht meine WK Strecke auf der Langdistanz im abschliessenden Marathon z.B. größtenteils "schnur-geradeaus", so sollten einige der langen Trainingsläufe ebenfalls der WK Streckenführung entsprechen. Paradebeispiel wäre Roth (immer am Main-Donau-Kanal entlang) oder Hawaii...16-17km hin- und zurück auf einer langen flachen Strecke sind für den Kopf wesentlich "bedrohlicher" als z.B. 4*8km im Kreis oder auf einem abwechslungsreichen, zusammengestückelten Kurs...
Beispiel "Rundkurs": Geht meine WK Strecke z.B. 4* im Kreis, absolviert lange Trainingseinheiten auf einem überschaubaren Rundkurs und ab einer bestimmten Distanz wird der "kleine Mann im Ohr" beginnen die Geschichte zu erzählen wie schön es zuhause auf dem Sofa sein kann, anstatt noch 3 Runden zu laufen...wo ich doch schon so nah an meinem Zuhause vorbeilaufe - und im Kühlschrank steht die genialste Erfrischung...dagegen anzulaufen ist die bestmögliche Vorbereitung für den Kopf...
Beispiel "Hitze Wettkampf": Aus aktuellem Anlass - Hitze - natürlich ist es vernünftig im Training der Hitze wenn möglich aus dem Weg zu gehen und früh das Training absolviert zu haben, sofern man die Wahl hat. Trotzdem sollte man sich das ein oder andere Mal bewusst der Hitze aussetzen wenn dies auch im WK zu erwarten ist...andersherum natürlich auch...Schlechtwetter-Training gehört genauso dazu...und 2-3h im Regen muss mit anständiger Kleidung immer mal drin sein...
...in diesem Sinne frei nach Kaiser Franz Beckenbauer: "...geht's raus und spuits Fußball..." ...äehhm...trainiert euren Kopf!!!
Train real. Get real.
M.
heute möchte ich ein paar Zeilen/Gedanken zum Thema mentales Training bzw. mentale Trainingsmethoden loswerden. GANZ WICHTIG ...es geht mir dabei NICHT um klassisches Motivationstraining, sondern absolut nur um die mentale (Teil)Komponente in Training und Wettkampf. ...die WK Saison ist bereits im Gange und die großen Events nähern sich mit riesen Schritten!
...Mittlerweile ist quasi alles im physischen Bereich messbar: Herzfrequenz, VO2(max), Kilometerleistung, Geschwindigkeit, Steigungsprozente, Schnitt, Höhenmeter, Trittfrequenz, Schrittfrequenz, Zugfrequenz, Laktat, Temperatur, Atemfrequenz, Steigungsgeschwindigkeit, Windschlüpfrigkeit, Kalorien, Ebbe/Flut und was weiss ich noch alles...
...wir trainineren Intervalle, extensiv, intensiv, regenrativ, Dauerläufe, Tempoläufe, Bergläufe, Overspeed Training, Steigerungsläufe, Crecendo, Decrecendo, mit und ohne Paddles, 3er- 4er- 5er-Zug, MTB, RR, TT, Kraft-mit-Rad (ok - spezielles Thema), schnell, langsam...schlicht gesagt: Furz-und-Feuerstein...
Alles gut und richtig - vernächlässigen aber meiner Meinung nach zu oft, welch' große Rolle "der Kopf" spielt! Die Wichtigkeit der mentalen Stärke/Härte nimmt mit zunehmender Dauer der Wettkampfdistanz gefühlt exponentiell zu...und das sollte man im Training abbilden!
Eine starke Physis steht auf einem mentalen Fundament!!!
Beispiel "gerade Strecke": Geht meine WK Strecke auf der Langdistanz im abschliessenden Marathon z.B. größtenteils "schnur-geradeaus", so sollten einige der langen Trainingsläufe ebenfalls der WK Streckenführung entsprechen. Paradebeispiel wäre Roth (immer am Main-Donau-Kanal entlang) oder Hawaii...16-17km hin- und zurück auf einer langen flachen Strecke sind für den Kopf wesentlich "bedrohlicher" als z.B. 4*8km im Kreis oder auf einem abwechslungsreichen, zusammengestückelten Kurs...
Beispiel "Rundkurs": Geht meine WK Strecke z.B. 4* im Kreis, absolviert lange Trainingseinheiten auf einem überschaubaren Rundkurs und ab einer bestimmten Distanz wird der "kleine Mann im Ohr" beginnen die Geschichte zu erzählen wie schön es zuhause auf dem Sofa sein kann, anstatt noch 3 Runden zu laufen...wo ich doch schon so nah an meinem Zuhause vorbeilaufe - und im Kühlschrank steht die genialste Erfrischung...dagegen anzulaufen ist die bestmögliche Vorbereitung für den Kopf...
Beispiel "Hitze Wettkampf": Aus aktuellem Anlass - Hitze - natürlich ist es vernünftig im Training der Hitze wenn möglich aus dem Weg zu gehen und früh das Training absolviert zu haben, sofern man die Wahl hat. Trotzdem sollte man sich das ein oder andere Mal bewusst der Hitze aussetzen wenn dies auch im WK zu erwarten ist...andersherum natürlich auch...Schlechtwetter-Training gehört genauso dazu...und 2-3h im Regen muss mit anständiger Kleidung immer mal drin sein...
...in diesem Sinne frei nach Kaiser Franz Beckenbauer: "...geht's raus und spuits Fußball..." ...äehhm...trainiert euren Kopf!!!
Train real. Get real.
M.
Samstag, 12. April 2014
Nachbereitung Trainingslager
...aus gegebenem Anlass da nun so langsam die ein oder anderen Trainingslager absolviert sind und die Athleten zurückkehren, ein paar Zeilen zur optimalen NACHBEREITUNG des Trainingslagers (TL)...
Gestützt durch die einschlägige Literatur und aus eigener Erfahrung ist es eine gute Vorgehensweise im Anschluss des Trainingslagers mindestens für die gleiche Dauer des TL mit ruhigem regenerativem Training zu verbringen um dem Körper die Gelegenheit zu geben alle Trainingsinhalte zu adaptieren und sich anzupassen.
In der Regel bringt die Rückkehr aus dem TL auch eine klimatische Veränderung mit sich und das Immunsystem ist in dieser Zeit anfälliger als gewöhnlich. Unter anderem natürlich durch die hohe Gesamtbelastung durch das TL selbst. Ein weiterer wichtiger Aspekt es erstmal ruhiger angehen zu lassen.
Wer es logistisch gestemmt bekommt sollte in den ersten Tagen große "Virenherde" meiden...also keine Mario-Barth-Stadion-Show mit 40.000 Leuten, U- und S-Bahn zur Hauptverkehrszeit usw. :-)
Des weiteren ist es vom zeitlichen Aufwand her ideal das TL "auszuschleichen". Soll heissen die wöchentlichen Gesamtumfänge des TL zuhause reduzieren ähnlich eines Tapering.... von 0 auf 100 auf dem Weg ins TL ist genauso sub-optimal wie von 100 auf 0 im Anschluss... pi-x-Daumen 20-30% weniger in Woche 1 nach dem TL und weitere 10-20% in Woche 2 nach dem TL bis man sich wieder im Normalbereich des zeitlich möglichen Aufwands zuhause einpendelt.
...in diesem Sinne...
Michael
...aus gegebenem Anlass da nun so langsam die ein oder anderen Trainingslager absolviert sind und die Athleten zurückkehren, ein paar Zeilen zur optimalen NACHBEREITUNG des Trainingslagers (TL)...
Gestützt durch die einschlägige Literatur und aus eigener Erfahrung ist es eine gute Vorgehensweise im Anschluss des Trainingslagers mindestens für die gleiche Dauer des TL mit ruhigem regenerativem Training zu verbringen um dem Körper die Gelegenheit zu geben alle Trainingsinhalte zu adaptieren und sich anzupassen.
In der Regel bringt die Rückkehr aus dem TL auch eine klimatische Veränderung mit sich und das Immunsystem ist in dieser Zeit anfälliger als gewöhnlich. Unter anderem natürlich durch die hohe Gesamtbelastung durch das TL selbst. Ein weiterer wichtiger Aspekt es erstmal ruhiger angehen zu lassen.
Wer es logistisch gestemmt bekommt sollte in den ersten Tagen große "Virenherde" meiden...also keine Mario-Barth-Stadion-Show mit 40.000 Leuten, U- und S-Bahn zur Hauptverkehrszeit usw. :-)
Des weiteren ist es vom zeitlichen Aufwand her ideal das TL "auszuschleichen". Soll heissen die wöchentlichen Gesamtumfänge des TL zuhause reduzieren ähnlich eines Tapering.... von 0 auf 100 auf dem Weg ins TL ist genauso sub-optimal wie von 100 auf 0 im Anschluss... pi-x-Daumen 20-30% weniger in Woche 1 nach dem TL und weitere 10-20% in Woche 2 nach dem TL bis man sich wieder im Normalbereich des zeitlich möglichen Aufwands zuhause einpendelt.
...in diesem Sinne...
Michael
Sonntag, 16. Februar 2014
Langdistanz vs. Olympische Distanz - ein Vergleich...
Ich möchte mich in diesem Post dem Vergleich Olympische Distanz vs. Langdistanz widmen. Mit ein paar Kennzahlen aus dem Spitzenbereich. Eines ist vorab völlig klar - beide Triathlonformate sind praktisch zwei "unterschiedliche Sportarten" mit völlig verschiedenen Anforderungsprofilen...
Strecken/Zeiten (avg.) LD vs. OD
Swim 3,8km / ca. 53min vs. 1,5km / ca. 19min
Bike 180km / ca. 4:30h vs. 40km / ca. 1h
Run 42km / ca. 2:50h vs. 10km / ca. 31min
Total 226km / ca. 8:15h vs. 51,5km / ca. 1:50h
Trainingsumfänge Stand 2013 LD vs. OD
Swim 700-900km vs. 1.000-1.200km
Bike 16.000-20.000km vs. 10.000-12.000km
Run 3.000-4.000km vs. 4.000-5.000km
Athletik ca. 150h vs. ca. 200h
Spezifische Geschwindigkeiten LD vs. OD
Swim ca. 4km/h vs. ca. 5km/h
Bike ca. 40km/h vs. ca. 42km/h
Run ca. 15km/h vs. 19km/h
Leistungsvergleich Rad-Split IM Hawaii 2013 vs. WTS (OD) Auckland 2013
Luke Mc Kenzie Pmax 712Watt, Pavg 281Watt, TF 94/min, Split 41,37km/h
WTS Auckland Pmax 1080(!!!), PwAvg 320 (!!!), TF 86/min, Split 36,38km/h
Kurzes Fazit: möchte man "richtig gut" sein, muss man sich auf eine Disziplin konzentrieren bzw. spezialisieren! Den Spagat zwischen beiden Formaten zu schaffen geht im Breitensport natürlich - im Spitzenbereich ist es schlicht unmöglich.
Das Rad-Training für eine LD zeichnet sich in erster Linie durch hohe Umfänge und verstärktes Training gegen hohe Widerstände über konstant-große Zeiträume aus. Das Rad-Training auf der OD muss wesentlich intensiver und "unrhythmischer" gestaltet werden - sowohl im "Critical Power" Bereich der Wattleistung als natürlich im taktischen Bereich.
Im Schwimmen und Laufen liegen die Umfänge im Spitzenbereich auf der OD höher (!!!) als auf der LD - der Tatsache geschuldet, dass die Intensitäten dermaßen fordernd/erforderlich sind und auf einer extrem soliden Basis stehen müssen (insbesondere beim Laufen). Mittlerweile werden die 10k vom jeweilige Sieger (Männer) meist unter 30min gelaufen.
...in diesem Sinne...keep on training! ;-)
Michael
Strecken/Zeiten (avg.) LD vs. OD
Swim 3,8km / ca. 53min vs. 1,5km / ca. 19min
Bike 180km / ca. 4:30h vs. 40km / ca. 1h
Run 42km / ca. 2:50h vs. 10km / ca. 31min
Total 226km / ca. 8:15h vs. 51,5km / ca. 1:50h
Trainingsumfänge Stand 2013 LD vs. OD
Swim 700-900km vs. 1.000-1.200km
Bike 16.000-20.000km vs. 10.000-12.000km
Run 3.000-4.000km vs. 4.000-5.000km
Athletik ca. 150h vs. ca. 200h
Spezifische Geschwindigkeiten LD vs. OD
Swim ca. 4km/h vs. ca. 5km/h
Bike ca. 40km/h vs. ca. 42km/h
Run ca. 15km/h vs. 19km/h
Leistungsvergleich Rad-Split IM Hawaii 2013 vs. WTS (OD) Auckland 2013
Luke Mc Kenzie Pmax 712Watt, Pavg 281Watt, TF 94/min, Split 41,37km/h
WTS Auckland Pmax 1080(!!!), PwAvg 320 (!!!), TF 86/min, Split 36,38km/h
Kurzes Fazit: möchte man "richtig gut" sein, muss man sich auf eine Disziplin konzentrieren bzw. spezialisieren! Den Spagat zwischen beiden Formaten zu schaffen geht im Breitensport natürlich - im Spitzenbereich ist es schlicht unmöglich.
Das Rad-Training für eine LD zeichnet sich in erster Linie durch hohe Umfänge und verstärktes Training gegen hohe Widerstände über konstant-große Zeiträume aus. Das Rad-Training auf der OD muss wesentlich intensiver und "unrhythmischer" gestaltet werden - sowohl im "Critical Power" Bereich der Wattleistung als natürlich im taktischen Bereich.
Im Schwimmen und Laufen liegen die Umfänge im Spitzenbereich auf der OD höher (!!!) als auf der LD - der Tatsache geschuldet, dass die Intensitäten dermaßen fordernd/erforderlich sind und auf einer extrem soliden Basis stehen müssen (insbesondere beim Laufen). Mittlerweile werden die 10k vom jeweilige Sieger (Männer) meist unter 30min gelaufen.
...in diesem Sinne...keep on training! ;-)
Michael
Freitag, 7. Februar 2014
Radfahren, aber sicher...
Hallo liebe Sportler,
mein erster Blogeintrag soll sich direkt mit dem Thema Radfahren, bzw. sicherem Radfahren beschäftigten.
Dinge wie Bremspunkte bei verschiedenen Geschwindigkeiten, "kurven-inneres Pedal" oben, Schulterblick bei Geradeausfahrt, Flaschenhalter-Gefummel und vieles mehr sind in der Theorie einfach und logisch, trotzdem ist es immer wieder erstaunlich zu sehen wie sich vermeintlich erfahrene Radsportler im Training und Rennen verhalten.
Dazu kommt, dass jedes Rad anders reagiert. Die Rennmaschine anders als das Zeitfahrrad und diese wiederum komplett anders als ein MTB oder Crosser, das Stadtfahrrad, Beachcruiser oder Singlespeed...Oberlenker, Unterlenker, Scheibenbremsen, Cantilever-, V-Breaks... you name it...
Aus meiner Sicht und eigenen schmerzvollen Erfahrungen ist es wichtig, sich immer wieder die sicherheitsrelevanten Aspekte des Radfahrens ins Gedächtnis zu rufen UND zu üben! Aus diesem Grund habe ich vor am 3. März 2014 ein radsport-spezifisches Fahrtechnik- und Sicherheitstraining durchzuführen.
Die dort gezeigten und geübten Inhalte sollte jeder Radsportler immer wieder in sein Training einbauen. Besonders in der nassen und kalten Jahreszeit, in der ohnehin besondere Vorsicht gelten sollte.
Links zu Anmeldung auf meiner Website:
http://1to1-personaltraining.com/index.php/leistungen/seminare-kurse
oder Facebook:
https://www.facebook.com/events/600291450054436/
Sportliche Grüße,
Michael
mein erster Blogeintrag soll sich direkt mit dem Thema Radfahren, bzw. sicherem Radfahren beschäftigten.
Dinge wie Bremspunkte bei verschiedenen Geschwindigkeiten, "kurven-inneres Pedal" oben, Schulterblick bei Geradeausfahrt, Flaschenhalter-Gefummel und vieles mehr sind in der Theorie einfach und logisch, trotzdem ist es immer wieder erstaunlich zu sehen wie sich vermeintlich erfahrene Radsportler im Training und Rennen verhalten.
Dazu kommt, dass jedes Rad anders reagiert. Die Rennmaschine anders als das Zeitfahrrad und diese wiederum komplett anders als ein MTB oder Crosser, das Stadtfahrrad, Beachcruiser oder Singlespeed...Oberlenker, Unterlenker, Scheibenbremsen, Cantilever-, V-Breaks... you name it...
Aus meiner Sicht und eigenen schmerzvollen Erfahrungen ist es wichtig, sich immer wieder die sicherheitsrelevanten Aspekte des Radfahrens ins Gedächtnis zu rufen UND zu üben! Aus diesem Grund habe ich vor am 3. März 2014 ein radsport-spezifisches Fahrtechnik- und Sicherheitstraining durchzuführen.
Die dort gezeigten und geübten Inhalte sollte jeder Radsportler immer wieder in sein Training einbauen. Besonders in der nassen und kalten Jahreszeit, in der ohnehin besondere Vorsicht gelten sollte.
Links zu Anmeldung auf meiner Website:
http://1to1-personaltraining.com/index.php/leistungen/seminare-kurse
oder Facebook:
https://www.facebook.com/events/600291450054436/
Sportliche Grüße,
Michael
Donnerstag, 6. Februar 2014
one2one Blog geht online...
Hallo liebe Leser,
in meinem Blog möchte ich in Zukunft Dinge rund um die Themen (Triathlon) Training, Material, Ernährung, Tipps & Tricks, Erfahrungen u.v.m. besprechen.
Train real. Get real.
Michael
in meinem Blog möchte ich in Zukunft Dinge rund um die Themen (Triathlon) Training, Material, Ernährung, Tipps & Tricks, Erfahrungen u.v.m. besprechen.
Train real. Get real.
Michael
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