Sonntag, 29. Mai 2016

Sitzpositionsanalyse / -optimierung - für und wider

Hallo liebe Ausdauerfreunde,

hier ein kurzer Post zum Thema - Sitzpositionsanalyse /-optimierung - für und wider. Oder auch - brauch' ich das?!

Wie so viele Themen rund um's Training gilt hier (m)ein Grundsatz: Alles kann - nichts muss! Jeder Sportler ist frei in seiner Entscheidung Dinge auszuprobieren, zu optimieren oder eben auch nicht. Manchmal wundere ich mich aber, wieviel (Zeit)Aufwand (und letzlich auch Geld) für unsinnige Dinge investiert werden, weil es gerade mal wieder "trendy" ist, ein Profi irgendwas in die Kamera hält oder der neueste Carbon-Flaschenhalter für € 80,– mit 2gr Gewichtsersparnis auf 180km einen Zeitvorteil von 7 Sekunden bringen soll.

Wie häufig in meinen Statements lege ich jedem Sportler nahe, die Potentiale zunächst bei sich selber (!!!) zu suchen & zu nutzen, bevor man zu irgendwelchen teuren Gadgets greift, deren Effekt zunächst mal am stärksten im Geldbeutel der Hersteller zu messen ist. Kommen wir also zum eigentlichen Punkt dieses Posts: S I T Z P O S I T I O N S A N A L Y S E

Erkundigt euch wer das in eurem Umfeld macht. Wieviel Erfahrung derjenige hat, welches Verfahren er nutzt usw. Wenn alle Faktoren stimmen, dann ist DAS gut investiertes Geld!!!

Ich veranschauliche es an einem konkreten Beispiel von mir selber. Zum Vergleich ziehe ich die NP (Normalized Power [Wattleistung]) über eine Wettkampfstrecke von 180km auf dem Rad heran. Je länger die Strecke, desto stimmiger der Vergleich - sowas geht natürlich auch kürzer. :-)

NP deshalb, weil die zwei verglichenen Strecken in ihrer Topographie gewissen Unterschiede aufweisen. So "sammeln" diese Strecken z.B. ihre Höhenmeter auf unterschiedliche Weise. "Rolling Hills" vs. "echte Anstiege"...ist man aber immer im Bereich seiner berechneten FTP (Functional Threshold Power) unterwegs, dann macht das keinen signifikanten Unterschied.

Machen wir's konkret. Ich habe zwei Strecken über besagte Länge absolviert. Die durchschnittliche Geschwindigkeit lag jeweils bei 36 km/h. Einmal benötigte ich eine NP von 214 Watt und einmal eine NP von 236 Watt - also ein Unterschied von 22 Watt, was wiederum ca. einer Teststufe (!!!) einer Leistungsdiagnostik entspricht.

Mein Wettkampfgewicht war gleich, genauso wie das Systemgewicht (also Rad + Fahrer). Windbedingungen ähnlich etc. Ich habe diesen Verlust / "Nachteil" bewusst gewählt um einen höheren Fahrkomfort zu haben. D.h. ich habe die Position pro Komfort und contra "optimale" Aerodynamik eingestellt. Schließlich sind ein paar Jahre ins Land gegangen. :-) Ziel war es, den besten Kompromiss zwischen Komfort und Aerodynamik zu schließen.

Fazit: aus meiner Sicht gibt es nur ein "für" und kein "wider" bzgl. Sitzpositionsanalyse /-optimierung. Sitzposition vor Carbon. Trainingsfleiß vor Carbon. Kondition vor Carbon.

Mein persönliches Fazit in diesem Zusammenhang war allerdings, dass ich die höhere Arbeitsleistung generieren und den möglichen Zeitverlust ausgleichen konnte - was für meine gute Form sprach! :-)

Viel Spaß beim Geld sparen und...

nutzeDEINpotential / useYOURpotential

M.P.

Dienstag, 23. Februar 2016

Say WATT?!

Hallo Freunde des Ausdauer-Dreikampfs,

...oder auch "nur" des Radsports. Heute möchte ich mich etwas ausführlicher dem Thema "watt-gesteuertes Radtraining" widmen. Gleich eins vorneweg - es gibt zunächst die Haupteinteilung in zwei "Fraktionen". Die einen, die nur nach subjektivem Eindruck trainieren (Körpergefühl) und die anderen, die gerne mit Werten / Zahlen (Daten & Fakten) trainieren.

Für erstere lohnt es sich nur unter Umständen weiter zu lesen. Jeder hat seine Philosophie und jeder sollte so arbeiten/trainieren wie es ihm beliebt. Der Post soll niemanden bekehren oder gar belehren - darf aber gerne zum Nachdenken anregen!

Ich selber bin ein Verfechter der zweiten Herangehensweise. Dies schließt übrigens ausdrücklich NICHT die menschliche Komponente aus!!! Ganz im Gegenteil...bei aller Unterstützung durch technische Hilfsmittel ist IMMER der (mündige) Athlet gefragt!!! Wer die Verantwortung bei seinem technischen Gerät oder einer App abgibt, ist selber schuld und ein Trainings-Zombie... :-)

Fangen wir an mit ein paar Fragen:

- Warum die große Mehrheit der Radprofis und Top-Triathleten ein Messsystem am Rad montiert?
- Warum schicken sie die Daten zum Auswerten ihrem Trainer?
- Aufgrund welcher Basis werden Rennanalysen durchgeführt?
- Warum lassen sich Rennställe Leistungsdaten ihrer Fahrer schicken?
- und, und, und...

...weils Humbug ist?! Ich denke eher nicht...

Wenn heute die Top-Drei TdF Fahrer auf die entscheidenden (Berg)Etappen gehen, dann weiss jeder vom anderen wieviel er wiegt, welche Wattleistung über den Zeitraum X erbracht werden muss um bei Steigungsgrad Y die Geschwindigkeit Z zu erreichen. Chris Froome hat mit einer EINZIGEN abartigen Leistung auf EINER Etappe die letzte (?) TdF für sich entschieden. Die einzige Subjektivität dabei ist/war - wenn er an dem Tag/Moment "die Beine nicht hat"...dann ist es zum Scheitern verurteilt.

Natürlich gibt es im klassischen Radsport viel mehr Einflussfaktoren. So z.B. wenn die Attacke kommt, schaut natürlich niemand auf dem Wattmesser und sagt: "...nähh...da fahr ich nicht mit..." :-) Aber Zeitfahren und Bergetappen/-ankünfte sind völlig ausgeklügelte Einheiten. Viel wichtiger ist eigentlich die Betrachtung des Trainings - denn diese macht schließlich 95% des ganzen zeitlichen Aufwands aus...

WAS HAT DAS ALLES MIT EINEM AMATEUR ZU TUN?

Ganz viel! Denn wie beim Profi geht es bei Amateuren auch um Leistungsentwicklung, zumindest aber um OPTIMIERUNG des Trainings, oder nicht?! Gerade Amateuere haben ein knappes Zeitbudget und warum sollte man dieses nicht möglichst optimal für sich nutzen?!

BUTTER BEI DIE FISCHE!

Wattmesser kaufen! Test oder Diagnostik machen! Werte bestimmen! Effektiv und effizient trainieren! ...eigentlich ganz einfach.

Bei der Frage WAS für ein Gerät, da bin ich ganz praktikabel. Jedes System hat Vor- und Nachteile, aber ich habe lieber ein günstigeres Gerät mit einer gewissen Abweichung, als gar keines! Wenn ich mit dem vermeintlich "ungenaueren" System meinen Test fahre, bleibt es sich völlig gleich, denn ich habe ja nur diese Werte. Logisch. Schwierig ist es, wenn ich einen Test auf einem wissentschaftlich genormten Gerät fahre und dann die Werte für mein 0-8-15 Gerät hernehme! Aufpassen!

WELCHE TESTMETHODE?

Auch da bin ich offen. Watt + Herzfrequenz + Laktat + Spiro... oder den einfacher durchzuführenden FTP-Test (Functional Threshold Power) nur mit Watt + HF (oder noch nicht mal die)...Hauptsache es gibt Anhaltspunkte an denen ich mich orientieren kann!

WIEVIEL ZONEN?

Da bin ich über die Jahre von fünf Zonen auf sieben Zonen gekommen - so wie es von Hunter Allen und Dr. Andrew Coggan propagiert wird. Sie sind die Autoren des Buches "Wattmessung im Radsport und Triathlon". Mit diesen sieben Zonen lässt sich hervorragend arbeiten.

- Aktive Regeneration
- Ausdauer
- Tempo
- Laktatschwelle
- VO2 max
- Anaerobe Kapazität
- Neuromuskuläre Leistung

Dabei sind natürlich Bezeichnungen, die sich in unterschiedlicher Literatur evtl. nochmal anders benannt sind - genauso wie DIE "Schwellenleistung" kaum auf den Punkt zu definieren ist. Daher ist die zusätzlich Bennenung als Zonen sehr gut geeignet. Da sollte jedem klar sein, dass es Übergangsbereiche gibt, und alles sozusagen "im Fliessen" ist.

In den o.g. Zonen gibt es klar definierte zeitliche Vorgaben die Sinn machen und an denen man sich prima orientieren kann. Einfaches Beispiel: Ausdauerbereich alles zw. 60-300min. ...Neuromuskulärer Bereich <30sek. Auch für alle anderen Stufen gibt's zeitliche Orientierungspunkte.

Baut man nun sein Training progressiv und dem Saisonverlauf angemessen auf, kommt der "Otto-Normal-Sportler" sehr sehr weit in seinen Möglichkeiten, bis die Rahmenbedingungen ihm die Grenzen aufzeigen. Und bis dahin braucht man keinen Firlefanz den irgendwelche "Trainer-Gurus" propagieren. Also hört ma' auf im Trüben zu fischen, Lotterietraining zu machen und dergleichen.

Schaut man sich zusätzlich noch das Anforderungsprofil der jeweiligen Aufgabe (Sportart / Wettkampf) an, dann hat man schon weite Teile der Trainingsinhalte abgeleitet. Ein Olympia-Triathlet MUSS also anders trainieren als ein Mittel- oder gar Langdistanzler...zumindest wenn man es optimal haben möchte...

Hat man also einen Sportler, dessen Mitteldistanz-Radleistung nah und/oder gleich seiner Langdistanzleistung liegt (Schnitt oder Normalized Power) - unter Berücksichtigung vom Streckenprofil - dann stimmt(e) mit dem Training was nicht.

Immer dran denken: No Secrets. No Shortcuts. No Bullshit.

Nutze DEIN Potential!

Cheers, M.P.




Mittwoch, 3. Februar 2016

Mach' "Sitz!"

Hallo Freunde des gepflegten Ausdauer-Dreikampfs,

Aus gegebenem Anlass mal wieder ein längerer Post meinerseits. Mir fällt auf, dass in diversen Verkaufsforen für Radsportler und Triathleten 9/10 Rädern eine (abnormal) hohe Sattelneigung aufweisen... Erstmal habe ich natürlich gecheckt ob es an der Fotoperspektive lag?! Leider nein...
 
Nur weil die Sattelnase nach unten zeigt, heisst das noch lange nicht dass es bergab geht!!!
 
Standardeinstellung wäre zunächst mal 0-Grad - also waagerecht, damit der jeweilige Sattel seine volle Funktionsfähigkeit entfalten kann. Nämlich Druckverteilung, Dämpfung - und somit Komfort.

Meine Empfehlung wäre (maximal) 1-2 Grad, wenn überhaupt. Bei zu hoher Neigung schiebt es den/die Fahrer/Fahrerin permanent nach vorne Richtung Vorbau/Lenker und dementsprechend erhöht sich der Druck auf Schultern und Handgelenke. Oder in Tria-Position noch zusätzlich auf die Ellenbogen. Wenn noch dazu kommt, dass der Radler den Kopf überstreckt hält um 2km Vorausschauen zu können, haben wir den Salat. Daher rühren nämlich meist die entsprechenden Probleme im Nackenbereich. Die Leute sitzen auf dem Rad wie eine Katze wenn's donnert.

"Mir tut der Hintern bei jedem Sattel weh...". Oft gehörtes Statement. ...naja, dann hast du einfach noch nicht den richtigen Sattel gefunden. Ganz einfach. Leider wird hier von Herstellerseite seit geraumer Zeit gefühlt alle 3 Monate eine neue Sau durch's Dorf getrieben. Kurz, lang, dick, dünn, weich, hart, mit/ohne Gelpad, geteilt, geknubbelt, geklöppelt, bestickt, bedruckt, mit Drop, Anti-Schweiss, Anti-Rutsch, Anti-Hirn (?)... aber auf jeden Fall Anti-billig...

Nicht zu unterschätzen ist übrigens ebenfalls die Radhose bzw. Sitzpolster UND deren Zusammenspiel mit eben DIESEM Sattel! Eine kleine Wissenschaft für sich und sicher eine Möglichkeit einen eigenen Post darüber zu schreiben. Auf jeden Fall sei dazu hier soviel gesagt:  "...welche Radhose fahrt ihr so...?" ist eine genauso naive Forums-Frage wie so viele andere. Die Antwort lautet: DAS IST INDIVIDUELL!!!
 
Bitte den Sattel weder nach Optik, nach Hersteller nur weil das Rad vom gleichen ist, nach Coolnessfaktor oder nach Pro-Athlete-Faktor auswählen ...nur weil z.B. Jan Frodeno 180km in Aeroposition fahren kann... das hat durchaus andere Gründe...
 
Natürlich bedarf es mehrere Test bis man "seinen" Sattel gefunden hat. Diesem Sattel muss man aber auch Gewöhnungszeit einräumen, genauso wie dem eigenen Hintern. Passt 100% "out of the box" gibt es extreeeem selten. Eine oder zwei kurze Radeinheiten reichen da nicht aus. Einfacher Tipp: vor dem Sattelkauf auf ein dickeres Stück Pappe setzen (in Radhose) und schauen wo die Druckstellen / Dellen (Sitzbeinhöcker) auftreten. Dort "Mitte-Mitte" messen und mit dem Wert zum Sattelverkäufer eures Vertrauens gehen. Da schliessen sich ganz automatisch schon viele Modelle aus!
 
Gut Ding will Weile haben!
 
und
 
Wer gut sitzt, der gut fährt!

In diesem Sinne...

M.P.



Freitag, 30. Oktober 2015

...bester Trainer?!

Hallo Ausdauersportler / Triathleten,

ich möchte mal wieder Zeit Stellung zu beziehen aufgrund einer Frage in einem Internetforum:

Welcher Trainer schreibt die besten Pläne?

Die Antworten kamen zahlreich - "...Trainer XY macht die besten Pläne", "...ich nehme die Pläne aus der Zeitschrift XYZ", "...Trainer brauchst Du nicht, hör auf dein Gefühl", "...beim Laufen mach ich "Greif" - Radfahren kann jeder - und Schwimmen mach ich nur als Erholung"...

Ich amüsiere mich schon ein bisschen über fast jede der o.g. Antworten dieser Art von denen noch weitere mit ähnlichem Tenor dabei waren...und ich nehme den Ball gerne auf...Fakt ist, es gibt kein Schwarz-oder-Weiss...

Die Trainerfrage!

Zunächst einmal gibt es keine richtige Antwort darauf WER die besten Pläne schreibt, aber es gibt Kriterien die ein Sportler auf "Trainersuche" für sich überprüfen sollte. Zum einen ist allem voran die fachliche Qualifikation des Trainers schon einmal der erste Punkt der gecheckt werden sollte. 700,- € teure Multiple-Choice-Tests als Trainerausbildung zu verkaufen, wie es eine große Marke im Triathlonzirkus tut, sind schlichtweg Irrsinn und auch ein Stück weit diskreditierend einem ganzen Berufsstand gegenüber! ...wie auch immer...

Anschließend kann man in einem Eingangsgespräch für beide Seiten checken ob es menschlich passt?! Auch das ist eine Qualifikation und somit Grundvoraussetzung für eine gute Zusammenarbeit in beide Richtungen. Später solltet ihr prüfen ob der Trainer auch auf euch eingeht oder "Schema F" fährt nach dem Motto: "...hier ist Dein Plan, friss oder stirb...".

Weiter sollte man sich nach Möglichkeit anschauen / nachfragen, wieviele Sportler der in Frage kommende Trainer betreut und wie die Konzepte dahinter ausschauen. Nahezu jeder Trainer der sich auf dem Markt tummelt proklamiert für sich, Sportler individuell zu betreuen. So weit, so gut. Dafür gibt es aber bestimmte Eckpunkte.

Nach Austausch mit vielen meiner Kollegen im Rahmen des DTU A-Lizenz Lehrgangs liegt die Zahl irgendwo zwischen 15-30 (max.!!!) Sportlern WENN diese tatsächlich individuell betreut werden. Die Rechnung ist ziemlich einfach - im Schnitt werden pro Woche 2-3h pro Sportler aufgewendet für Kommunikation, Austausch, Analyse, Planung / Anpassung etc. etc. Andernfalls sind es bestenfalls Rahmentrainingspläne, mittelschlechtestenfalls Beschäftigungstherapie und schlechtestensfalls Copy & Paste... Do the math!

Fazit: Jeder Sportler ist ein Individuum und dies sollte / muss sich in der individuellen Trainingsbetreuung und im Umgang wiederspiegeln! Den besten Trainer gibt es nicht. Qualitätsunterschiede gibt es sehr wohl.

Die Zeitschriftenfrage!

Viele werden denken: "...klar muss er als Trainer seinen Berufsstand verteidigen...". Dazu sage ich: JA und NEIN. Ich stelle mit ein paar Gegenfragen:

- Strebst Du nach der für Dich bestmöglichen Leistung oder ist Dir dein Abschneiden egal?
- Bist Du Individualist oder "Lemming"?
- Fortschritt, Stagnation oder Rückschritt?
- Triffst Du Entscheidungen in anderen Bereichen des Lebens (auch) nach Faustformeln?
- Bringst Du Dein Auto lieber in die (Fach)Werkstatt oder reparierst Du nach Herstellerhandbuch selber? *Achtung Metapher*
- Stimmt Deine Form oder steht das in der nächsten Ausgabe?

IT'S ALL UP TO YOU!

Ich kann, will und werde "Selbsttrainierer" kaum überzeugen können und für einige ist es einfach deren Weg - dies gilt es ebenso zu respektieren. Genauso ist klar, dass Sportler mit tendenziell geringer / niedriger Leistungsfähigkeit sicher auch von vorgedruckten Plänen profitieren können, denn ein "Pauschalsystem" ist schon mal besser als kein System und wird "irgendeine" Wirkung zeigen...

Fazit: Jeder muss es selbst wissen ob er seine Möglichkeiten optimal ausschöpfen möchte - dann mit Trainer - oder mit dem suboptimalen Ergebnis und der Frage "was wäre gewesen wenn..." - dann ohne Trainer.

Die Gefühlsfrage!

Natürlich ist es eine gute Sache auf sein eigenes Gefühl zu hören. Jeder gute Trainer wird dies immer wieder abfragen, einfordern und einplanen - so z.B. durch "intuitive Trainingseinheiten". Abgesehen davon, ist es im eigenverantwortlichen und intuitiv gestalteten Training bei Amateuren / Freizeitsportlern aus der Erfahrung und auch anhand Studien festzustellen, dass oft ZU VIEL, ZU INTENSIV und ZU WENIG ABGESTUFT trainiert wird.

Fazit: Ein guter Trainer möchte "mündige" Sportler "produzieren" die im richtigen Moment auch auf ihr Gefühl hören können. Komplett eigenverantwortliches Training birgt verschiedene Risiken - angefangen vom suboptimalen Ergebnis (nicht so schlimm), Training nach Halbwahrheiten (auch nicht so schlimm) bis hin zur absoluten Überforderung / Ratlosigkeit (eher schlecht).

Die All-in-the-mix Frage!

Auf den letzten Ratschlag eines Foristen könnte man sicher eine Menge schreiben - aber ich fasse mich kurz: "...Viele Köche verderben den Brei..." oder "...nur das Genie beherrscht das Chaos...". :-)

Fazit: Viele Köche verderben den Brei! Nur das Genie beherrscht das Chaos! :-)

In diesem Sinne - denkt darüber nach - nicht zuletzt im Hinblick auf die kommende Saison!

M.P.



Montag, 24. August 2015

(Kauf-Entscheidungs)Hilfe via sozialer Medien?!

Servus Sportsfreunde,

nach einer zwei-wöchigen Urlaubspause möchte ich mich gerne zum  Thema "Soziale Medien als Entscheidungshilfe?!" äußern. Nach 14tägiger "Facebook Abstinenz" prasselten, nachdem ich wieder "online" ging, die Infos, Neuigkeiten, Posts, Mails usw. in ziemlich heftiger Menge auf mich ein...

Insbesondere fiel mir auf, wie "hilflos" doch zahlreiche Sportler in vielerlei Materialfragen und den Entscheidung zu diesen Dingen sind. Anscheinend gehen viele nach dem Prinzip der Sch...hausfliege: ...es muss lecker sein, 1000 Fliegen können sich nicht irren...?!

Man muss natürlich unterscheiden - Erfahrungsberichte können sicher wertvolle Indiziengeber sein. Keine Frage. Auch Meinungsumfragen können mitunter interessant sein - zeigen sie doch Grundstimmungen oder Tendenzen auf usw. usf. Aber KAUFENTSCHEIDUNGEN - insbesondere solche die konkret die Gesundheit beeinflussen können - die sollte man doch tunlichst selber treffen. Oder in Absprache mit wirklichen Experten im persönlichen Gespräch / Test!!!

Beispiel 1: "...laufe immer den Schuh XY...jetzt möchte ich einen leichten Schuh für (m)einen schnellen Marathon kaufen..." und schon prasseln die Empfehlungen & Modelle nur so auf den Postverfasser ein. Auf welcher Grundlage basieren nun solche Empfehlungen ohne jegliche Kenntnisse über die (körperlichen) Aspekte oder die Leistungsfähigkeit der anfragenden Person?! Völlig aussen vor ist die Sinnhaftigkeit der Fragestellung selbst, ohne nähere Angaben. Sollte es sich um einen unerfahrenen Sportler handeln, dürfte der "schnellere Marathon" aufgrund eines leichteren Schuhs wahrscheinlich ein hohes gesundheitliches Risiko bergen. Handelt es sich dabei um einen erfahrenen Sportler, sollte sich die Frage gar nicht stellen...Und über allem schwebt die Frage des tatsächlichen Vorteils von Schuh A (mit z.B. 242gr zu Schuh B mit 198gr)...ja ja...ich weiss...rechnerisch ergibt das multipliziert mit der Anzahl der Schritte...bla bla bla...eine Ersparnis von XY...in der Realität muss dir aber z.B. nur die Laufgruppe "Barfuss Timbuktu" die Straße blockieren und schon ist der große Vorteil direkt in der Abfalltonne gelandet. Schöner Mist. :-)

Beispiel 2: "...habe € 3.000,- Budget und möchte mir ein Triathlonrad kaufen...was ratet ihr mir..." und es folgen wiederum "Kaufempfehlungen" ohne Ende. Diese basieren in der Regel auf dem eigenen genutzten Material, denn woher sollte man sonst die Erfahrung haben, wenn man KEIN Testfahrer ist der zeitgleich Zugang zu (vergleichbaren) Modellen verschiedener Hersteller hat?! Rahmengeometrie, Farbe mal aussen vor - im jeweiligen Preissegment sind die Unterschiede in den Ausstattungen eher marginal und am Ende "nur" Geschmacksfrage ob Shimano, Campa oder SRAM...alles funktioniert mittlerweile prima. Okay, manchmal gibts noch leichte Unterschiede bei den verbauten (System)Laufrädern. Aber am Ende sind es doch wieder der eigene Geschmack, vielleicht der Vorzugspreis beim Händler um die Ecke und die Beine, die den entscheidenden (Leistungs)Ausschlag geben. Übrigens wird bis in die hohen Amateur-Radsport-Bereiche durchaus "nur" die 105er Shimano-Gruppe (aus Budgetgründen) benutzt - selbst diese ist also absolut renntauglich!

Beispiel 3: "...möchte mir einen neuen Trainingscomputer zulegen...Polar, Suunto, Timex oder Garmin...was meint ihr...?!" same shit - different day. 99% schwören wohl auf die aktuell am Handgelenk befindliche Uhr/Marke oder die, mit der größten (Markt)Präsenz. Die Dinger kosten richtig Geld, sind mittlerweile ALLE Eier-legende-Woll-Milch-Säue und funktionieren. Unglaublich wieviele Funktionen sie bieten - die man selbsverständlich alle braucht, zumindest bei den ersten 10 Trainingseinheiten - danach nervt das und man benutzt doch wieder nur die guten alten "Best of Five"... :-) Übringes habe ich selber mittlerweile über die Jahre die Topmodelle der Marken Polar, Timex, Garmin und Suunto durch...verrate aber hier und heute meinen Favorit nicht. *Ätsch* :-)

Beispiel 4, 5, 6: "...welche Schwimmbrille empfehlt ihr mir...", "...welchen Sattel soll ich kaufen...", "...welcher Tria-Ein-Zwei-Teiler ist der beste..."

Die Liste ist mal wieder leicht fortsetzbar. Ich verstehe die Unsicherheit der Sportler in diesen Fragen absolut. Der Markt tut auch einiges dafür. Es wird Bedarf geschaffen wo eigentlich keiner/weniger ist. Die Verwirrung wird dadurch sicher noch größer. Die Sachen um die es geht kosten in der Regel viel Geld und man möchte die "richtige" Entscheidung treffen, klar.

Allerdings gibt es keine Garantie, dass die zahlreichen Tipps und Empfehlungen zur richtigen Entscheidung führen. Im negativen Falle wird keiner der Ratschlaggeber die Verantwortung dafür übernehmen. Dafür muss man - wie in so vielen Bereich des Lebens - die eigenen Entscheidungen treffen und verantworten! Gegebenenfalls aus Fehlern lernen. Nur so findet man wirklich heraus was für einen selbst das "Beste" oder "Richtige" ist. Und ganz ehrlich - sieht doch schön aus, wenn man im Regal 3 Handgelenkscomputer, Gurte und Ladekabel liegen hat...wenn mal einer kaputt geht... :-)

Ganz schlecht ist, wenn man von einem Radler mit Stahlrahmen und Rahmenschaltung, kurzen schlabbernden Hosen, T-Shirt, rumgedrehter Mineralwasserflasche im Alu-Flaschenhalter und analogem Radcomputer überholt wird... da müssen dann ein-zwei Tipps verkehrt gewesen sein. Am Training kann's ja wohl nicht liegen! :-)

In diesem Sinne - haut rein und kurbelt die Wirtschaft an!

M.P.

Dienstag, 7. Juli 2015

5 Aufälligkeiten bei(m) Hitzerennen...

Hallo Sportsfreunde,

aus gegebenem Anlass möchte ich einen Blog-Eintrag verfassen aufgrund des Hitzerennens beim diesjährigen Ironman Frankfurt. Es soll eine kurze Liste mit 5 Punkten sein die mir beim Beobachten an der Rad- und Laufstrecke aufgefallen sind:

1. Aerohelm
...man sieht sie überall...nach vorsichtiger Schätzung hatten rund 70% der Starter einen Aerohelm auf - teilweise ältere Modelle (Eistüten) oder auch die neueren Modelle - was die meisten Aerohelme eint ist die MIESERABLE BELÜFTUNG. Teilweise fuhren die Leute sogar mit Vollvisier - was die Belüftung weiter negativ beeinflusst, sowie die Kühlung (Wasser ins Gesicht / über den Kopf) unmöglich macht. Sind wir ehrlich - der nachweisliche Vorteil eines Aerohelms ist nicht dessen Windschlüpfrigkeit (Achtung - Fehlannahme!!!), sondern dessen Wind-Weiterleitung auf den Zeitfahranzug oder den Tria-Anzug.
Sinnlose Kombi wäre also Aerohelm und reguläres Radtrikot...jeder weiss - oder sollte wissen - das ein zentraler Punkt der Wärmeregulation des Körpers über den Kopf/Nacken erfolgt - der (vermeintliche) Vorteil des Helms wird mit wesentlich höheren Energieaufwand des Körpers zur Kühlung usw. völlig zu Nichte gemacht in einem stundenlangen Rennen. Ab welchen Geschwindigkeiten ein Aerohelm seinen vollen Nutzen entfaltet steht nochmal auf einem ganz anderen Blatt! Do what the PRO's do? ...absolut NEIN in diesem Fall!

2. Pacing
...bei KM 50 (!!!) waren schon sehr viele "leidende" Gesichter zu sehen, hochfrequentes Treten (aber Tempo langsam), unruhige Sitzposition usw. Bei noch 130 zu fahrenden Kilometern sind derartige Probleme definitiv zu früh. Natürlich ist der jeweilige Trainingsstand in dieser Betrachtung völlig offen, unterstelle bei einem LD-Start aber die entsprechende Form - aber prinzipiell können die zwei Punkte eigentlich nur auf falsche Pacing-Strategie (oder Energie Problem) zurückzuführen sein. Am Anfang loshämmern, überholen, der "Konkurrenz" mal richtig zeigen wie's läuft...statt ruhig zu bleiben, sich gut zu versorgen und Geduld an den Tag zu legen. Am Material kann's mitterlweile nicht mehr liegen... ;-)

3. Kleidungswahl
"Black ist beautiful" - aber leider haben nach statistischen Erhebungen Sportler mit dunkler - respektive schwarzer - WK Bekleidung die höchsten Dropout-Quoten. Wer zieht denn in seiner Freizeit an einem schweine-heissen Tag freiwillig sein schwarzes T-Shirt an? ...aber die Tuareg in der Wüste tragen doch teilweise auch dunkle Kleidung? (übrigens geiler TV-Kommentar von Faris: "...man sollte sich daran orientieren was die Eingeborenen tragen..."). Ja, die tragen teilweise dunkle Kleidung, aber die ist weit geschnitten und die Kühlung resultiert aus dem "Luftpolster"... also Leute, modischen Schnick-Schnack mal beiseite geschoben - mindestens zwei Rennanzüge - einer hell, einer dunkel - sollte man sich schon zu Hause hinlegen!!!

4. Energieversorgung
Ich bin gestern weite Teile der IM Strecke abgefahren und ich habe massenhaft Gel-Tütchen gesehen. Kurzer Exkurs - ich finde was man "voll" transportiert, kann man auch "leer" weitertransportieren!!! Der Umwelt zu liebe. Es gibt sogar eine Regel die das "Littering" unter Strafe stellt, also transportiert doch bitte den Müll zumindest zu nächsten Versorgungsstation...
Aber nun zum eigentlichen Punkt - WENN eure Energieversorgung auf Gels basiert, so füllt euch doch bitte die entsprechende Menge Gels als Konzentrat in eine Radflasche (plus Wasser zum Verflüssigen) und nehmt an den Aid-Stations nur Wasser auf. Ihr erspart euch Gefummel an den Gel-Tütchen, minimiert deren Verlust und das Sturzrisiko durch Unachtsamkeit!!! Train and compete SAFE!!!

5. Kleidungswahl die 2te (Lauf)
- Ohne Kopfbedeckung auf der Laufstrecke ist fast schon grob-fahrlässig sich selbst gegenüber bei solch tropischen Temperaturen. Übt es vorher - auch wenn's nervt...der Schutz vor der Sonne UND der Kühlungseffekt durch Wässern der Kopfbedeckung hält viel länger!!!
- Radfahrhose beim Laufen - also REGULÄRE Radfahrhosen mit dickem Sitzpolster - sind für mich ein no-go. Die saugen sich voll, sehen aus wie Windeln und werden wohl dadurch nicht gerade bequemer.
- Socken ja/nein - da gehen die Philosophien auseinander - auf Kurzstrecken sage ich klar JA wegen der Zeitersparnis usw. ...also natürlich immer nur wenn es ohne Socken geübt und komfortabel ist...aber auf der Langstrecke plädiere ich für Socken. Die Zeitersparnis sollte nun wirklich keine Rolle spielen...die Füße werden ohnehin "matschig" und eine gute (!!!) Laufsocke funktioniert bei Nässe immernoch genauso gut und gibt zusätzlichen Halt und teilweise auch Dämpfung!

Das war's für heute.

Cheers,
M.P.

Dienstag, 30. Juni 2015

Neoprenanzug ja, nein, vielleicht...Gedanken

Hallo alle miteinander,

Ironman Frankfurt steht vor der Tür. Es ist den ersten Tag so richtig heiss und es werden wohl bis (einschließlich) Sonntag noch mehr heisse Tage werden. Und wie immer schwebt sofort das böse Wort im Raum... aller Voraussicht nach wird es ein

"NEO VERBOT" <--- böses Wort


geben. Zeit für mich, mal den Finger in die Wunde Einiger zu legen...sorry dafür...! :-)

Bereits jetzt werden die ersten Sportler nervös...und die sozialen Medien sind voll von Zweifeln...und ich frage mich natürlich, warum?! Naja, im Grunde frage ich es mich nicht wirklich, denn eine Entwicklung unserer Zeit, die seit längerem zu beobachten und ziemlich kritisch zu sehen ist, hat mitterlerweile den Langdistanz-Triathlon erreicht. Und die heisst: MINIMALER AUFWAND (in der Hoffnung auf) MAXIMALER NUTZEN...

Kleiner Exkurs

"Früher" war die extremste Form des Ausdauersports der Marathon... mittlerweile ist dieser zum Breitensport-Event "verkommen" mit Zielschlusszeiten die fast doppelt so lange sind wie in den 80/90er Jahren. Die Rechnung: "...naja, ich laufe ja 4* pro Woche 10km, dann schaffe ich auch den Marathon..." ist schlicht weg illusorisch - um es diplomatisch auszudrücken. Bereits "nur" Marathon ist absolut eine Extremsportart, auf die man sich adäquat und sinnvoll vorbereiten muss!!!

Ironman bzw. Langdistanz Triathlon setzt dem ganzen noch die Krone auf. Mental, physisch und psychisch!!! Mittlerweile trifft man leider auch dort vermehrt auf Menschen die nach dem Motto "Höher. Schneller. Weiter." verfahren, bzw. MINI-MAXI - vor kurzem ihren ersten (einzigen?) Marathon gelaufen sind (wenn überhaupt) und nun die "nächste Stufe" gehen möchten - Finisher eines LD Triathlons zu sein...soweit so gut.

Wenn ich mit einer Harakiki-Vorbereitung Marathon laufe, dann kann ich jederzeit aussteigen und ggf. in die Bahn / Bus einsteigen und gut is'. ...wenn ich beim Schwimmen mit rund 2.500 anderen Menschen mit einer Harakiri-Vorbereitung in einen See / Meer an den Start gehe, sieht das GANZ ANDERS aus. Es ist gefährlich und unverantwortlich sich selbst und auch den Helfern gegenüber!!!

Besenwagen Strategie?

Daraus folgt, dass viele Sportler / Interessierte / Neulinge nach dem Zeitfenster für das Schwimmen fragen. Schwimmen 1* pro Woche "so neben her" oder "nur als aktive Regeneration". Kalkulieren mit Zeiten in der Nähe des "Cut off" oder verlassen sich eben darauf im Neo schwimmen zu dürfen, weil sie es ohne nicht schaffen!!!

Liebe Leute, wir betreiben eine "Outdoor Sportart". Regen, Kälte, Sonne und Hitze gehören genauso dazu wie "Neo erlaubt" oder "Neo verboten"...wenn ich mich entscheide bei einer LD teilzunehmen, dann sollte ich sicherstellen, dass ich in der Lage bin - zunächst - die Auftaktdisziplin OHNE Hilfsmittel bewältigen zu können!!! Punkt, fertig, aus.

Ich freue mich über jeden der hinter dem Führungsfahrzeug schwimmt, radelt, läuft. Sich vorne, mitte, hinten tummelt - aber bitte kalkuliert doch nicht mit dem Besenwagen!

Falscher "Trend"

Leider geht der Trend im (Schwimm)Training aus meiner Sicht in eine völlig falsche Richtung. Mir ist mal ein Spruch begegnet der ging in etwa so: "Den Triathleten erkennt man im Schwimmbad am Beutel voller Spielzeug...". Paddles, Pullbuoey, Flossen, Schnorchel, Gummibänder, Klammer, Anti-Fog-Spray etc. etc. Klebezettel am Beckenrand mit 100ten von kurzen Intervallen und Gedöns. Immer schön Anschlagwende und Pause etc. etc. Hauptsache die GPS Uhr trackt die Bahnen, Zyklen, Züge. Doktorarbeit. Hilfsmittel an / aus. Hin und Her. Vor uns zurück. Schnell hier, schnell da und was weiss ich noch alles. Ist so schön abwechslungsreich - ich weiss...

Ich mache es ganz kurz: Was ist das Anforderungsprofil auf der LD beim Schwimmen?

Na, dämmert es? Genau. Richtig. Lange, rhythmisch und (aus)dauernd Schwimmen!

Jedes der o.g. Hilfsmittel hat sicher seine Daseinsberechtigung - aber zunächst einmal geht es für die meisten "Spätberufenen" Schwimmer/Triathleten um's Schwimmen selber!!! Alleine die Auseinandersetzung mit 4 (in Worten: vier) Schwimmlagen - jaaaa, die gibt es - würde den meisten Sportlern mehr bringen. Manche Lagen kann man sogar rückwärts und/oder unter Wasser schwimmen usw. Permanent (womöglich ausschließlich?) mit Pullbuoey etc. zu schwimmen ist schlichtweg Selbstbetrug.

Fazit

Jeder soll seine Ziele und Träume haben und versuchen zu verwirklichen - aber bereitet euch adäquat vor! Schwimmt eure Technikeinheiten ausgiebig und/oder längere Distanzen Intervalle, macht 1/4- 1/2- und 3/4- "Stundenschwimmen". Schwimmt "blank". etc. etc. "Rüstet" euch für die Anforderungen der jeweiligen Disziplin. Holt euch dadurch (Selbst)Sicherheit und habt Spaß dabei!!!

Für einige wird die Zeit bis Sonntag diesbezüglich ziemlich knapp, aber ich wünsche auf diesem Weg trotzdem JEDEM einen guten und sicheren Wettkampf!

Cheers,
M.P.